Jahreshauptversammlung 2010
Vorstand Günther Baumüller begrüßte zu Beginn der Sitzung unseren Bürgermeister Alexander Tritthart, den anwesenden Gemeinderat, die Ehrenmitglieder sowie die zahlreich anwesenden Mitglieder des Feuerwehrvereins.
Seinem folgenden Tätigkeitsbericht konnten die Aktivitäten des Feuerwehrvereins im vergangenen Jahr entnommen werden. Neben dem traditionellen Grillfest, dass wie jedes Jahr an Christi Himmelfahrt statt fand, veranstaltete der Verein noch die Schlachtschüssel sowie ein Schinkenessen für seine Mitglieder. Mit der Feuerwehr Großenseebach wurde anlässlich deren Fahnen- und Fahrzeugweihe eine neue Patenschaft gegründet. Schließlich konnten die Mitglieder noch im Rahmen eines Vereinsausfluges Ingolstadt und seine Museen besichtigen.
Einen umfangreichen Bericht über die Tätigkeiten der aktiven Mannschaft im letzten Jahr stellte Kommandant Wilhelm Oed vor. So mussten die aktiven Wehrmänner und -frauen zu ingesamt 85 Einsätzen ausrücken. Hierbei wurden ingesamt 1749 Stunden geleistet.
Da die Aufgaben einer Feuerwehr zunehmen und die Einsätze komplexer werden, muss sich die Mannschaft stets fortbilden. Neben den standardmäßigen monatlichen Übungen jeder Gruppe stehen daher noch zahlreiche spezielle Ausbildungsveranstaltungen auf dem Programm der Aktiven.
Ein weiterer wichtiger Punkt im Bericht des Kommandanten stellte die aktuelle Sanierung des Gerätehaus-Altbaues dar. Mit zahlreichen Bildern wurde den anwesenden Mitgliedern ein Überblick über den momentanen Ist-Stand sowie der eingebrachten Eigenleistungen.
Abschließend gab Wilhelm Oed noch einen kurzen Ausblick auf die anstehenden Tätigkeiten und Termine für das Jahr 2010.
Unser Jugendwart Helmut Hertwich präsentierte die Aktivitäten unserer Jüngsten, der Feuerwehr-Jugendgruppe. In einem bebilderten Vortrag stellte er zunächst die Ausbildung dar, die neben feuerwehrtechnischen Grundlagen auch die ein oder andere Prüfung beinhaltet. Aber auch die Freizeitaktivitäten dürfen hier natürlich nicht zu kurz kommen. So unterstützte die Jugendgruppe den heimischen Obst-und-Gartenbauverein beim Aufstellen eines Maibaumes. Außerdem nahm die Jugendgruppe an einem dreitägigen Zeltlager in Vestenbergsgreuth teil. Hier standen auch feuerwehrtechnische Geschicklichkeitsübungen mit auf dem Programm.
Damit im Einsatzdienst sämtliche Fahrzeuge und Geräte stets einwandfrei und zuverlässig funktionieren, werden diese monatlich durch unsere Gerätewarte und ihre Helfer überprüft. Des weiteren werden Reparaturaufgaben an Gerätehaus und Fahrzeugen und Ausrüstung übernommen. Gerätewart und stellv. Kommandant Karlheinz Schwarz konnte so auf eine Arbeitsleistung von 1232 Stunden im letzten Jahr verweisen.
Häufig geht mit einem Brand der Einsatz von Atemschutzgeräten einher, um die Kräfte adäquat vor den Gefahren des Rauches schützen zu können. Neben einem Lehrgang auf Kreisebene muss ein Atemschutzgeräteträger jährlich eine Belastungsübung in der Atemschutzstrecke in Herzogenaurach ablegen. Ebenfalls sind mindestens ein Einsatz bzw. eine Einsatzübung vorzuweisen. Da Geräteträger starker Belastung ausgesetzt sind, müssen sich diese alle drei Jahre von einem Arbeitsmediziner auf Tauglichkeit untersuchen lassen. Einen aktuellen Stand über Ausbildung und Stärke der Weisendorfer Atemschutzträger lieferte unser Atemschutzgerätewart Hans-Peter Schmidt.
Abschließend dankte unser Bürgermeister Alexander Tritthart in einer kurzen Ansprache allen aktiven Einsatzkräften für die geleisteten Einsatz-, Ausbildungs- und Arbeitsstunden und betonte dabei die Wichtigkeit für die Sicherheit der Bürger Weisendorfs. Ebenfalls würdigte Tritthart die besonders gute Zusammenarbeit zwischen sämtlichen Einsatzkräften sowie der Feuerwehrführung mit der Gemeinde.