Jahreshauptversammlung 2009
Am Freitag, den 20.März 2009 lud der Verein der Freiwilligen Feuerwehr Weisendorf zur Jahreshauptversammlung 2009 ins Feuerwehrgerätehaus ein. Neben den erschienenen Mitgliedern konnte Vorstand Günther Baumüller auch Gemeinderat
Fritz Schumm sowie unseren Bürgermeister Alexander Tritthart Willkommen heißen.
Zunächst begann Baumüller mit einem Bericht über die Tätigkeiten des Vereins im abgelaufenen Jahr.
Hier stand vor allem die traditionelle Schlachtschüssel und das Schinkenessen
an, welche wie gewohnt wieder ein voller Erfolg waren. Auch das Grillfest war
wieder ein voller Erfolg. Neben diesen Terminen wurde weiterhin ein
Vereinsausflug nach München an den Flughafen unternommen.
Im Anschluss an den Bericht des Vorsitzenden folgte der Bericht des Kassiers. Dieser konnte nach wie vor einen guten Kontostand präsentieren, wenn auch die Ausgaben im vergangenen Jahr die Einnahmen auf Grund der zahlreichen Aktivitäten etwas überstiegen.
Die Tätigkeiten der aktiven Mannschaft erläuterte Kommandant
Wilhelm Oed in einem umfassenden Bericht. So galt es auch im vergangenen Jahr
wieder zahlreiche Einsätze abzuleisten.
Neben dem Einsatzdienst mussten von den sechs Feuerwehrfrauen und 54 Feuerwehrmännern aber auch noch eine Vielzahl an praktischen Übungen und theortischen
Unterrichten abgeleistet werden. Weiterhin hat auch die Aus- und Fortbildung
hohe Priorität.
Durch Brandschutzerziehung in den Kindergärten wird zudem wichtige Aufklärungsarbeit geleistet, damit bereits die Kinder wissen, was bei einem Brandfall zu tun ist. Hier besuchte Karlheinz Schwarz mit seinem Team alle drei Weisendorfer Kindergärten in regelmäßigen Abständen.
Mit stolzen Worten erwähnte Oed schließlich noch die Arbeit der Jugendfeuerwehr. Denn neben der Grundausbildung legten unsere jüngsten Feuerwehrfrauen und -männer auch die Bayerische Jugendleistungsspange sowie den jährlichen Wissenstest mit Erfolg ab.
Insgesamt wurden somit von den aktiven Mitgliedern der Wehr im vergangenen Jahr deutlich mehr als 5300 Stunden ehrenamtlicher Dienst in Übungen und Einsätzen sowie Wartungen geleistet, um für Notfälle bestens gerüstet zu sein.
Helmut Hertwich ließ die Anwesenden wissen, dass die Jugendfeuerwehr derzeit aus 18 Feuerwehranwärtern besteht, darunter 5 Mädchen. Aus Altersgründen wurden im vergangenen Jahr auch 3 Mitglieder der aktiven Mannschaft überstellt. Neben der Jugendleistungsspange und dem Wissenstest berichtete er weiterhin vom abgehaltenen Zeltlager. Viel Spaß hatten alle, so Hertwich, wenn auch es Nachts schon etwas kalt wurde. Außerdem wurde wie auch in den vergangenen Jahren wieder die Theatergruppe aus Weisendorf unterstützt, wenn es heißt die Mehrzweckhalle für die Aufführungen zu bestuhlen. Beendet wurde das Feuerwehrjahr für die Jugend traditionell mit einer gemütlichen Weihnachtsfeier bei Pizza und Kinderpunsch .
Der nächste Tagesordnungspunkt sah den Bericht von unserem Gerätewart Karlheinz Schwarz vor. Dieser konnte für das vergangene Jahr eine Vielzahl an Arbeitsstunden vorweisen. So treffen sich monatlich bis zu 12 Helfer um die anfallenden Wartungs- und Reparaturarbeiten durchzuführen. Hier gilt es vor allem die Einsatzbereitschaft stets sicher zu stellen, indem sämtliche Stromgeräte wie auch die Pumpen auf fehlerfreie Funktion hin überprüft werden. Auch die Fahrzeuge selbst und alle Akkus werden hier kontrolliert. Auch müssen notwendige Um- und Ausbauarbeiten an den beiden Gerätehäusern der Feuerwehr geleistet werden.
Über Atemschutz in der Feuerwehr referierte in einem weiteren Tagesordnungspunkt Hans-Peter Schmidt. Die Wehr verfügt derzeit über 19 Träger von Atemschutzgeräten, davon besitzen zehn die Zusatzausbildung zum Tragen von Chemikalienschutzanzügen. Schmidt erläuterte die herausragende Bedeutung des Atemschutzes, da kaum ein Brandeinsatz mehr ohne diese Geräte zu bewältigen ist, verwies aber zugleich auf die drohenden Gefahren. Deshalb ist ein guter Ausbildungsstand stets Voraussetzung. Um dies zu gewährleisten muss jeder Atemschutzträger jährlich zusätzlich einmal durch die Atemschutzstrecke in Herzogenaurach gehen, einen Einsatz oder eine Einsatzübung bewältigen und eine theoretische Unterweisung besuchen.
Neben Wünschen der Mitglieder stand als letzter Punkt
schließlich noch ein Grußwort des Bürgermeisters auf dem Programm.
So dankte
Günther Baumüller wie auch schon seine Vorredner in seinem Schlusswort allen für die geleistete Arbeit des Jahres 2008 bevor er die Sitzung beendete.
Hier finden Sie eine ausführliche Einsatzstatistik und ein Informationsblatt als pdf-File.